Interview mit Johanna Wolf – Yogalehrerin mit Herz und Seele

1. Erzähl uns doch bitte einmal kurz wer du so bist und was du so machst.

Ich bin Johanna, 22 Jahre alt und in Rostock geboren und aufgewachsen. Als gelernte Erzieherin und angehende Sozialpädagogin, steht die ganzheitliche Arbeit mit Menschen im Mittelpunkt meines Berufslebens. Bewegung und gesunde Lebensweise waren schon immer zwei meiner großen Leidenschaften. Meine Liebe zum Yoga endeckte ich 2015 auf einer Reise durch Süd-Ost Asien, als ich in Thailand jeden Morgen die Yogastunden einer indischen Yogalehrerin besuchte, die mich sehr inspirierte.

Als ehemalige Leistungssportlerin lernte ich zu verstehen, dass man aus dynamischer Bewegung und bewusster Atmung so viel mehr ziehen kann, wenn man seinen Fokus nicht auf das Gewinnen richtet. 4 Jahre später ging ich nach Indien, um in einem Ashram meine Ausbildung zur Yogalehrerin zu absolvieren. Während dieser Zeit lebte ich nach den yogischen Lebensprinzipien und erkannte, dass Gefühle von Glück, Erfüllung und Dankbarkeit völlig unabhängig vom materiellen Wohlstand oder anderen externen Einflüssen eintreten können. Inspiriert, körperlich erschöpft aber geistig erholt wie nie zuvor, kehrte ich nach Deutschland zurück und beschloss, dass was ich von meinen indischen Lehrern gelehrt bekommen habe an möglichst viele Menschen weiterzugeben.

2. Was für eine Art für Yoga unterrichtest du und warum hast du dich grade für diese Art entschieden?

Ich unterrichte Ashtanga- und Vinyasaflow Yoga. Ashtanga Yoga (Yoga der acht Stufen) wird nach 8 festgelegten Übungsreihen praktiziert. Die Übungen bzw. Übungsreihen bauen aufeinander auf und trainieren den ganzen Körper. Ich liebe den dynamischen und fordernden Charakter dieser Praxis. Genau das Richtige, wenn sich auspowern und den Kopf einfach mal abschalten möchte. Der Vinyasa Flow hingegen lässt sehr viel Raum für Kreativität. Ich gestalte jeden Flow individuell und passe ihn den Bedürfnissen meiner SchülerInnen an. Ein Vinyasaflow kann viele Gesichter haben, dynamisch, entspannend, kraftvoll, stretchend, fordernd, besinnend… Zentrales Element ist für mich bei beiden Yogastilen eine bewusste Verbindung zwischen Atmung und Bewegung zu schaffen, um körperlich und geistig, Ruhe und Ausgleich zu finden.

 

3. Was bedeutet Yoga für dich persönlich und was möchtest du mit deinem Unterricht weitergeben?

Yoga bedeutet für mich in erster Linie Inspiration. Meine Yogapraxis inspiriert mich mein Leben in vollen Zügen zu genießen, die Dinge aus einem positiven Blickwinkel heraus zu betrachten, mich selbst zu lieben und Liebe an mein Umfeld, meine Familie, Freunde, meine SchülerInnen weiterzugeben. Yoga beinhaltet für mich Techniken, Prinzipien und Praktiken, die mir einen Weg zu mir selbst aufgezeigt haben und meine Lebensqualität grundlegend verbessert haben. Das möchte ich in meinen Stunden an meine SchülerInnen weitergeben, Yoga als Weg, zu sich selbst zu finden und sich selbst stark zu machen, um am Ende seinem Umfeld etwas zurück zu geben. Wie meine Philosophielehrer in Indien immer sagte: “ First inspire yourself and then inspire others.”

 

4. Was bedeutet das Innenzeiten für dich?

Das Innenzeiten ist für mich ein Ort, der es mir ermöglicht, meine Leidenschaft zu leben und sie mit anderen zu teilen. Hinter dem ”Innenzeiten” stehen für mich kreative, aufgeschlossene und freidenkende Köpfe, die mich herzlichst bei sich aufgenommen haben und eine wahre Wohlfühloase geschaffen haben. Egal wo ich später einmal lande, das Innenzeiten wird immer der Ort sein wo ein bedeutsamer Teil meiner Yogareise begann.

Interview mit Nadine – Kunst & Spiritualität

Erzähl uns doch bitte einmal kurz wer du so bist und was du so machst.

Ich bin schon immer ein sehr neugieriger Mensch und habe mich stets neuen Themen zugewandt. Schon seit meiner Jugend suche ich nach der „Weltformel“, dem einen besonderen etwas, was alles zusammenhält. Auf diesem Weg habe ich so meine ganz persönlichen Ereignisse, die mich geprägt haben und natürlich Stück für Stück auf dieser Reise der Erkenntnis begleiten. Ich habe ganz stringent mein Studium der Betriebswirtschaft abgeschlossen, in einem deutschen Großunternehmen im Vertrieb gearbeitet, Projektteams geleitet, Unternehmen beraten und Großveranstaltungen organisiert etc. All diese sehr kopfgesteuerten Fähigkeiten sind mir sehr wertvoll, aber reichten mir nicht. Die Verbindung von Körper, Geist und Seele fand ich dann in meiner Tätigkeit als Heilpraktikerin. Hier durfte ich den Aspekt der Ganzheitlichkeit viel intensiver ausgestalten und ganz konkret unterstützen. Seit mittlerweile 15 Jahren bin ich selbständig in eigener Praxis und bin über Sylt, Hamburg und Berlin wieder in meiner Heimat Oranienburg angekommen.
Meine Familie und mein Garten sind eine gute Ablenkung, Aufgabe, Entspannung, aber auch Herausforderung zugleich. Ich sehe mich insbesondere in meiner Tätigkeit

als Soul Healer als Begleiterin und Impulsgeberin für Veränderungsprozesse in verschiedensten Lebenssituationen.

Was bedeutet das Innenzeiten für dich und welche Veranstaltung möchtest du anbieten?

Ich bin ganz neugierig auf das Innenzeiten, weil ich Stephie als Teilnehmerin in ein paar meiner Seminare erlebt habe und ihre offene Art und Arbeit sehr schätze. Auf der Suche nach Orten, an denen sich Menschen begegnen können, um ihrer Seele Raum zu geben und sich kreativ zu entfalten, fiel mir das Innenzeiten direkt ein. Mein aktuelles Angebot im Innenzeiten ist ein Tagesworkshop in chinesischer Tuschemalerei am 14.3.2020. Diese traditionelle Kunstform ist uns Europäern nicht sehr vertraut und zugleich geht von den Tuschebildern auf feinem Reispapier eine Anziehungskraft und Faszination aus, die sich manchmal schwer beschreiben lässt. Die Kombination von Malerei und Philosophie, die sich in einem Kunstwerk treffen, vermag einen tief zu berühren. Für mich ist es in der chinesischen Übersetzung von Tian Di Ren He Yi wirklich die Verbindung von Himmel, Erde und Menschen zu einer Einheit, die sich mit Tusche und Pinsel auf Papier einfangen lässt. Man muss es wirklich selbst ausprobieren, wie sich das Herz öffnen kann, wenn wir unserer Seele erlauben, sich durch den Pinsel auszudrücken. Fern von den Konventionen, die wir im Kunstunterricht in der Schule gelernt haben. Wir treten ein in einen meditativen Prozess, wir erschaffen etwas ganz persönliches und nehmen am Ende des Tages ein individuelles Kunstwerk mit nach Hause. Entschleunigen, fokussieren, achtsam werden, all das kann in der heilsamen Art der Malerei und Kalligrafie erlebt werden.

 

Was verstehst du unter Spiritualität?

Wenn ich in mich hineinfühle und mich mit meinem Kern, meinem tiefsten Innern verbinde und gleichzeitig mit der höchsten Kraft im Universum, dann fühle ich mich angebunden. Spiritualität entspringt für mich dem Spirit, der Seele, der Lebenskraft, die mich hierher geführt hat. Ich folge bewusst meiner Seelenreise und erfahre Achtsamkeit, Bewusstwerdung, Hingabe und Mitgefühl für die Menschen und Situationen um mich herum. Ich vertraue der Kraft der Seele, die die universellen Botschaften in sich trägt und damit auch den Selbstheilungskräften, die ein jeder für sich nutzen kann.

Wie schaffst du es dein alltägliches Leben mit deiner Spiritualität zu verbinden?

Als Mutter von zwei Kindern und mit eigener Praxis habe ich natürlich jede Menge Trubel und Aufgaben im Alltag. Ich habe früh angefangen mir Inseln der Einkehr zu schaffen. Momente in denen ich Mantren chante, Abende an denen ich alte chinesische Texte kalligrafiere, aber auch ganz einfache Rituale der Dankbarkeit und Achtsamkeit, die meinen Alltag und die Erfahrenswelt meiner Kinder prägen und uns zu einer kraftvollen Familie zusammenwachsen lassen. Ich kann in den Herausforderungen eine Chance erkennen, ein glücklicherer Mensch zu werden und habe gute Strategien entwickelt, meine spirituellen Kanäle zu nutzen und dadurch mit mehr Leichtigkeit und weniger Widerständen zu Lösungen zu kommen. Und sonst: Alles kann – nichts muss 😉

 

Was sind für dich wichtige Dinge, für die du dir täglich ganz bewusst Zeit nimmst?

Einatmen, Ausatmen, Lächeln, Entspannen – dann bleibt für den Rest auch Zeit. Meine Kinder bekommen jeden Tag Mama Zeit, das ist gegenseitiges Auftanken mit einer großen Portion Liebe, das tut allen gut.

Möchtest du unseren Lesern noch etwas mit auf den Weg geben?

Dieses Mantra holt mich selbst aus sehr quirligen Zeiten wieder zurück in meine Mitte:

 

 

„Erlaube der Liebe Platz zu nehmen in deinem Herzen.

Öffne dein Herz für einen Ort des inneren Friedens

und erlebe die erfüllende Einkehr und Harmonie für dein Leben.“

 

Interview mit Ines

Erzähl uns doch bitte einmal kurz wer du so bist und was du so machst.

 

Wer ich bin? Danach forsche ich ganz bewusst und seit vielen Jahren. Der Berg, von dem ich schaue, wird immer höher und das Tal, aus dem ich komme, wird immer grüner. Was mir wirklich wichtig ist sind Verbundenheit, authentische Räume, Intimität und Wahrhaftigkeit, sowie Wachstumsquellen aller Art. Selbstverantwortung, Gesang, Mantren und Herzenslieder liegen mir sehr am Herzen. Ich leite auch Singkreise.

Die Entdeckung meines spirituellen Schoßes und die Integration dieser wunderbaren Kräfte in meinem Leben sind sehr lebendige und dankbare Aspekte meines Lebens. Wege in die absichtslos gelebte Liebe – das erforsche ich inzwischen mit viel Demuth.

Beruflich bin ich gesegnet als Heilpraktikerin. Ich arbeite mit Menschen einzeln und in Gruppen, um Wachstumsräume zum Erblühen zu bringen. Konkret ist mir eine tibetische Arbeit begegnet, die frühe Verletzungen im Zellspeicher löst. Das hat eine enorme Transformationskraft und potenziert innere Wandlung.

Zudem gebe ich Workshops. Körper, Stimme, Singen – der nächste Große mit Tanz und Yoga startet in Meckl. Am 9. bis 11.10.2020 in Friedrichswalde. Die nährenden Frauenkreise biete ich seit 2012 an – ich liebe das Zusammenkommen mit uns Frauen, denn die Welt braucht wache Frauen und wache Männer.

 

Was bedeutet das Innenzeiten für dich und welche Rolle nimmst du innerhalb des Innenzeiten ein?

 

Ich lebe in Potsdam. Das Innenzeiten werde ich am 22.2.2020 kennenlernen, aber ich freue mich schon sehr auf uns. Der Nektar der Seele-Tag ist ein sehr feiner, tiefer, stiller, lebendiger, glückseliger Fühlraum für Frauen.

Es gab einmal eine Frau, die am Tag danach mit Trauer verbunden war, weil sie die Möglichkeit der Tiefe von Begegnungen so nicht kannte. Trauer kann heilen. In der Regel schwingt die Freude der Erfahrungen lange nach.

 

 

Was verstehst du unter Spiritualität?

 

Spiritualität ist für mich wach sein, jenseits der Oberfläche lauschen. Präsens – da sein – anwesend sein. Glucksende Lebendigkeit kann es auch sein.

 

Wie schaffst du es dein alltägliches Leben mit deiner Spiritualität zu verbinden?

 

Das ist kein „schaffen“, das ist der Segen. Ich atme bewusst und auch tief ein und aus. Damit entschleunige ich und dehne mich und meinen Wahrnehmungsraum aus.

 

Was sind für dich wichtige Dinge, für die du dir täglich ganz bewusst Zeit nimmst?

 

Ein Lied singen. Menschen ansprechen, die mir neu und sympathisch sind. Kleine zarte Wunder anstoßen, denn das ist unsere innerste Natur. Ein Wunder – das bist du.

 

Wenn mir die Klarheit abhandengekommen ist, ein heißer Tipp:

 

Quantum light Atem meditation
Von jeru Kabbal

 

 

 

Innenzeiten Interview – Die bezaubernde Deborah

Debora Portrait 1) Erzähl uns doch bitte einmal kurz wer du so bist und was du so machst.

In erster Linie bin ich Mensch, gefüllt mit einer Fülle an Schätzen. Ich begleite Kinder in der Naturspielgruppe „Freigeister“ sich dem Moment hinzugeben, den Rhythmus der Natur zu er-leben und sich auf allerlei Ebenen ihrem Selbst näher zukommen. Frauen und Mädchen begleite ich in der Natur ihre Natur zu entdecken – sowohl in der Einzelbegegnung als auch in der Gruppe – für einige Stunden und auch mehrere Tage. Ebenso lebe ich meine Vielfalt in Workshops und Seminaren aus. Meine Herzensthemen dabei sind, sich wieder zu Fühlen, die eigene Blüte anzunehmen und in voller Pracht das Leben zu leben. Intime Themen rund um den Schoßraum begleite ich achtsam und wertschätzend in geschützten Raum und Rahmen.

Und genau das genieße ich mit www.deinenaturleben.de und www.schossraumerwachen.de in vollen Zügen.

Kurz und knackig: Ich BIN.

 

2) Was bedeutet das Innenzeiten für dich und welche Rolle nimmst du innerhalb des Innenzeiten ein?

Für mich ganz persönlich ist Innenzeiten ein Ort der meine Werte Einfachheit und Vielfalt verbindet. Dort wird Zeit für das eigene Innere erfahrbar und lebbar. Ich schenke Mädchen und Frauen in verschiedenen Varianten einen Raum, sich selbst auf unterschiedliche Weise näher zu kommen.

Kurz und knackig: Ich bin Raumhalterin für Mädchen und Frauen rund um ihr Selbst und Sein.

 

3) Was verstehst du unter Spiritualität?

Das Wort Spiritualität breche ich gerne auf Bewusst werden und bewusst Sein runter, da in meiner Realität jede und jeder Spiritualität in sich trägt.

 

Debora Beitragsbild4) Wie schaffst du es dein alltägliches Leben mit deiner Spiritualität zu verbinden?

In dem ich mir jedes Mal die Erlaubnis gebe, dass all das, was ich spüre und wahrnehme, auch durchfühle. Ich achte mich und meine Geschichte und habe den Fokus auf das was jetzt dran ist und was sich jetzt gerade zeigen möchte.

Kurz und knackig: Ich sage JA zu mir und dem was gerade ist.

 

5) Was sind für dich wichtige Dinge, für die du dir täglich ganz bewusst Zeit nimmst?

Täglich? 365 Tage im Jahr? Nichts. Und doch gibt es sooo viel was für mich bedeutsam ist. Qualitätszeit mit meinen Töchtern und meinem Wegbegleiter. Stille Momente mit mir. Atmen. Wombhealings. NaturPur. Herz- und Schoßraumverbindung. Erdung.

Kurz und knackig: Alles was mein Herz weitet.

 

6) Möchtest du unseren Lesern noch etwas mit auf den Weg geben?

Genau so wie du bist, bist du richtig, einzigartig und eine Bereicherung unser aller Leben. Zeige dich.

Interview mit Kathrin Engfer – Yogalehrerin

1. Erzähle uns bitte einmal kurz, wer du so bist und was du so machst.

Ich bin Kathrin, verheiratet und Mama von zwei erwachsenen Kindern.
Im Berufsleben bin ich seit vielen Jahren mit der Medizin verbunden und arbeite in einem Krankenhaus. Meine wahre Leidenschaft ist aber seit fast 20 Jahren, mich mit Yoga zu beschäftigen, selber zu üben und zu unterrichten.

2. Was für eine Art Yoga unterrichtest du und warum hast du dich gerade für diese Art entschieden?

Ich unterrichte HATHA-Yoga, die wohl üblichste Art und Weise, sich über die Bewegung mit Yoga auseinanderzusetzen.
In der Tradition des Himalaya´s habe ich meine Yogaausbildung in Hamburg gemacht. Mich fasziniert hierbei die sehr achtsame und wertschätzende Art und Weise, Yoga und Meditation zu unterrichten, in der die Yogaphilosophie in einen sehr engen Kontext im Üben gesetzt wird.

 

3. Was bedeutet Yoga für dich persönlich und was möchtest du mit deinem Unterricht weitergeben?

Für mich bedeutet Yoga im engen Kontakt mit mir selber zu sein, mich selber wahrzunehmen, über die intensive Wahrnehmung meines Körpers und Atems präsent im Moment zu sein, wach zu sein. Yoga heißt für mich auch, in einer sehr wertschätzenden Art, immer wieder in die Auseinandersetzung mit mir selber zu gehen – ganz ohne Bewertung, liebevoll, freundlich, ohne Anspruch auf Perfektionismus und Leistung. Wesentlich ist für mich, im Yoga Spaß und Freude an der Beweglichkeit meines Körpers zu erfahren, meinen Körper über die Bewegung immer wieder neu zu entdecken – dennoch ist Yoga für mich ein intensives „work in“ und kein sportliches work out. In den vielen Jahren des Praktizierens und Unterrichtens ist Yoga für mich als Lebensphilosophie nicht nur zum ständigen Begleiter sondern auch ein wichtiges Tool geworden, ein roter Faden, der mir die Richtung auf meinem Lebensweg zeigt. Weitergeben möchte ich an meine Schüler/TeilnehmerInnen, sich auf den Yoga Weg mit wachem Interesse einzulassen, um zu erfahren, dass Yoga als Weg sie in die „Freiheit“ führt, in die Freiheit der Selbstbestimmung. Mit Liebe und Hingabe zu üben und das Erfahrene ein Stück weit von der Matte mit in das Leben zu nehmen, den Yogagedanken im Alltag zu integrieren ist meine Motivation, mit der ich meinen Unterricht gestalte.

 

4. Was bedeutet das Innenzeiten für dich?

Ein Coaching hat mich auf meinem Yogaweg, ganz sicher ohne Zufall, in das INNENZEITEN geführt. Neugierig darauf, wie sich das angedachte Konzept entwickelt, bin ich mit Stephie nun gut vernetzt und bin sehr dankbar, auf diese wunderbare Art mit Menschen in Verbindung sein zu können, die sich hier treffen, Veranstaltungen anbieten, Ideen entwickeln, hier mein Wissen und meine Erfahrung teilen zu dürfen, um so den Spirit des Yoga in die Welt zu tragen und vor allem auch Neues erleben und empfangen zu dürfen. Ein wunderbarer Ort, sich auszutauschen und gegenseitig zu inspirieren

5. Gibt es etwas, das du unseren Lesern mit auf den Weg geben möchtest?

Ja, das gibt es. Ganz gleich, wie aussichtslos eine Situation im Leben auch manchmal sein mag: Wir haben immer die Wahl. Wir haben immer die Wahl, uns zu entscheiden und so unseren ganz eigenen Weg zu finden und zu gehen. Wir dürfen uns immer wieder neu entscheiden. „Yoga“ ist dabei eine hilfreiche Schatzkiste, die es sich lohnt, nach und nach auszupacken.

 

 

Interview mit Andrea – Yogalehrerin im Innenzeiten

1) Erzähl uns doch bitte einmal kurz wer du so bist und was du so machst.

Meine Leidenschaft gehörte schon als Kind der Bewegung; ich war begeisterte Turnerin, ich liebte es, draußen auf der Wiese Spagat, Brücke, Radschlag, Handstand etc. zu üben… Mein Traum war das Fernsehballett oder Artistin im Zirkus (wie viele Mädchen) zu werden, was aber sehr schwierig war zu verwirklichen. Nach dem Abitur studierte ich zunächst Pharmazie, erlernte sozusagen aus heutiger Sicht das Handwerkszeug einer modernen (Kräuter-) Hexe. Da ich mich schon frühzeitig neben dem Interesse für die Anatomie und Physiologie des Menschen mit seiner individuellen Körperlichkeit und den verschiedenen gesundheitsfördernden Aspekten beschäftigte sowie selbst immer ein innerlich und äußerlich bewegter Mensch war, entwickelte sich mehr und mehr der Wunsch, die Bewegung und den Tanz zu meinem zentralen Thema in meinem Leben zu machen.

Erste Berührungen mit dem modernen Tanz – insbesondere dem Tanztheater – hatte ich während meines Studiums in Leipzig. Meine Faszination für Pina Bausch (Tanztheater Wuppertal) entwickelte sich zu einem sehr intensiven Tanztraining in Rostock und Hamburg sowie Mitgliedschaft in einer freien Tanzcompany mit vielen Bühnenauftritten. So führte mich mein Weg durch die Faszination des Tanzes zur immer weiteren Erforschung der Bewegungsvielfalt und damit im Jahr 1997 zu der wunderbar(st)en zweiten Ausbildung in meinem Leben – der ganzheitlichen Bewegungs- und Tanzpädagogik/~therapie nach Dore Jacobs in Essen/NRW. Der zweite – mir sehr wichtige Bereich – ist die Tanztherapie. Sie kann einen Zugang zu Deinen innersten Gefühlen, aber auch Blockaden sein und bringt diese durch Bewegung, Tanzen, Körpersprache zum Ausdruck.

 

Andrea Yoga am Strand2) Was für eine Art für Yoga unterrichtest du und warum hast du dich grade für diese Art entschieden?

Ich habe viele Jahre selbst regelmäßig Yoga geübt, habe verschiedene Kurse besucht und bin dann auch mit Pilates in Berührung gekommen. Bei dem Vergleich beider Systeme – die sehr nah beieinander liegen(!), habe ich mich für Pilates entschieden, da hier der Focus auf der Körpermitte liegt. Mein Lieblingssatz im Unterricht ist: „Jede Bewegung kommt aus der Körpermitte.“ Diese Bewußtheit für unsere Körpermitte zu vermitteln, eingebunden in die unzähligen Pilates-Kräftigungs- und Dehnungsübungen, liegt mir sehr am Herzen. Meine Yogaerfahrungen sowie Feldenkrais und die Körperarbeit aus dem Tanz fließen ganz natürlich mit ein – meine Kurse nenne ich deshalb auch PILATES-YOGABESEELT.

 

3) Was bedeutet Yoga für dich persönlich und was möchtest du mit deinem Unterricht weitergeben?

Yoga sind – wie wir alle wissen – nicht nur die körperlichen Übungen/Asanas, sondern es ist ein Weg, eine Lebenshaltung. Ich kann also Yoga leben, ohne es zu unterrichten. Im Achtsamkeitstraining, das ich auch gebe, sind eine Reihe von Yogaübungen enthalten, die in diesem Kontext sehr viel Ruhe und auch seelische Stärke geben. Ich liebe es, meinen Teilnehmern immer einen Funken (oder mehrere) von meiner eigenen Begeisterung für unseren Körper und dessen Weisheit weiterzugeben. Außerdem ist mir der therapeutische Aspekt beim Pilates-Yogabeseelt sehr wichtig – also was können einzelne Übungen auf der organischen sowie psychosomatischen Ebene bewirken? – dabei hilft mir auch meine Ausbildung auf dem Gebiet der Atemtherapie nach Ilse Middendorf.

 

Andrea Nahaufnahme4) Was bedeutet das Innenzeiten für dich?

Der Raum „Innenzeiten“ gibt natürlich den Rahmen zum Üben und Sein für jeden einzelnen Kursteilnehmer. Wie es auch im Namen schon anklingt, bedeutet es für mich, allen interessierten Menschen eine kurze Zeit zum Innehalten zu ermöglichen, sich durch die bewußte Körperwahrnehmung mit ihrem Inneren zu verbinden. „Innenzeiten“ lebt durch die verschiedenen Angebote auf dem Gebiet des Yoga und vieler anderer Seminare, schafft einen Raum in einer sehr hektischen und unter Druck stehenden Zeit und macht die KTV noch vielfältiger und reicher…

5) Gibt es etwas, das du unseren Lesern mit auf den Weg geben möchtest?

Hm – da muß ich überlegen … Ein ganz zentrales Anliegen ist es mir zu sagen: – Egal, was gerade in Deinem Inneren ist, was Dich bewegt, aufwühlt oder ärgert, hab keine Angst, schau es Dir an und vertraue, daß sich alles verändert. Komm – und verbinde Dich mit Deinem Inneren, lerne Deinen inneren Reichtum kennen und glaube daran, daß jede Erfahrung wichtig ist. Uns GANZ werden läßt.
Komm – und nähre Dein Inneres durch Bewegung.
Komm – und laß Deine Seele tanzen…

 

Interview mit Kay-Uwe – Yogalehrer im Innenzeiten

1.) Erzähl uns doch bitte einmal kurz wer du so bist und was du so machst.

Ich bin Vater von zwei kleinen süßen und liebevollen Kindern und verheiratet mit einer ebenso liebevollen Frau. Ich widme mich intensiv dem Yogaweg, daneben arbeite ich Teilzeit als Lehrer für Philosophie und Geschichte, betreue Jugendliche beim Übergang von Schule zum Beruf und übe in Kursen Achtsamkeit und Entspannung mit verhaltensauffälligen Kindern. Bis vor Kurzem war ich leidenschaftlich Fußballtrainer, aber dies ruht seit ca einm Jahr, da der Yoga immer mehr Raum einnimmt. Ansonsten bin ich am liebsten auf dem Land und in der Natur.

Kay-Uwe Yoga

2.) Was für eine Art für Yoga unterrichtest du und warum hast du dich grade für diese Art entschieden?

Ich unterrichte Hatha Yoga nach der Methode von B.K.S. Iyengar. Ich habe mich für die Art von Yoga entschieden, da in der Hatha-Yogarichtung von B.K.S. Iyengar (1918-2014) die Haltungen oder Positionen (asanas genannt) sehr genau und gezielt unterrichtet werden, so dass ich hierüber verstanden habe, was ein asana wirklich ist. Darüber hinaus spricht mich an, dass beim aktiven körperbetonten Üben zugleich die Innenwahrnehmung geschult und der Geist beruhigt wird. Dies geschieht auf eine Weise beim Iyengaryoga, dass Iyengar sagt: „Yoga ist Meditation in Aktion.“

3.) Was bedeutet Yoga für dich persönlich und was möchtest du mit deinem Unterricht weitergeben?

Yoga beutet für mich Achtsamkeit, Hingabe, Loslassen, Wiederentdecken der eigenen Körperintelligenz, ein Weg zu sein vom Wollen und Machen, zum Spüren und Folgen und Fließenlassen. Dies möchte auch weitergeben. Ineins damit hat der Yoga mir Zugang und Raum für den Bereich des Göttlichen (zurück)gegeben, auch und gerade in Bezug auf unsere eigene christliche Tradition. Am Ende treffen sich die Frohe Botschaft des Evangeliums und das Hohe Lied Indiens – die Bhagavadgita – im innersten Gehalt ihrer Aussagen.

4.) Was bedeutet das Innenzeiten für dich?

Das Innenzeiten für mich ist wie der Name schon sagt ein Ort, wo die Menschen der Stadt die Möglichkeit haben und Gelegenheiten finden nach Innen zu spüren und das heißt wieder in Kontakt mit sich selbst zu kommen. Ich denke es ist ein Ort, den die Menschen brauchen und suchen und von denen es sicher noch mehr bräuchte.

Interview mit Anne Kunstmann – Yogalehrerin im Innenzeiten

1.) Erzähl uns doch bitte einmal kurz wer du so bist und was du so machst.

Ich bin Anne, 35 Jahre und wohne seit April 2018 in Rostock. In meinem Hauptjob bin ich im Personalwesen tätig, mein Herz schlägt aber für Yoga und einen ganzheitlichen Heilungsweg. Ich habe den 2. Reiki Grad bereits erworben und möchte mit dem Reiki Meister noch weiter aufbauen. Unser Körper ist ein wahres Wunderwerk, nur leider ignorieren wir ihn so oft und nehmen die Zeichen nicht wahr. Genau hier möchte ich ein Teil derer sein, die das allgemeine Bewusstsein für die eigene Gesundheit und moderne Spiritualität wieder schärfen.

 

Anne privat2.) Was für eine Art Yoga unterrichtest du und warum hast du dich gerade für diese Art entschieden?

Ich unterrichte klassischen Hatha Yoga, der vielfältige Yogahaltungen (Asanas), Energielenkungen mittels des Atems (Pranayama), Konzentrationsübungen auf den Körper sowie Energiebewegungen im Inneren (z.B. Tönen) beinhaltet. Es war für mich die richtige Einführung in meinen Yogaweg und als Grundlage für jede Spezialisierung entscheidend. Weiterhin bin ich ein großer Fan vom Yin Yoga, der ein sanfter Yogastil und sanfter Weg zur inneren Mitte ist. Mein Ziel ist es, im nächsten Jahr auch Yin Yoga zu unterrichten. Aufbauend zu den Kursen spezialisiere ich mich gerade auf Business Yoga. Das Bedürfnis nach Entschleunigung, Achtsamkeit und innerer Ausgeglichenheit wird auch im modernen Arbeitsalltag immer stärker. Daher hat auch Yoga bereits längst seinen Weg in die Businesswelt gefunden. Bei Interesse gebe ich auch gern Einzelunterricht – Yoga so individuell wie du es bist.

 

Anne Kunstmann

3.) Was bedeutet Yoga für dich persönlich und was möchtest du mit deinem Unterricht weitergeben?

Nach langem Suchen, in welche Richtung ich gehen möchte im Leben, habe ich mich in einer Meditation auf einer Yogamatte sitzen sehen. Dies war der Start für meinen Yogaweg und der Beginn der Ausbildung im September 2017. Im Juni 2018 habe ich diese abgeschlossen und zunächst das Erlernte nur in meiner eigenen, täglichen Praxis angewandt. Seitdem ist ALLES Yoga! Die Art wie wir handeln, uns Wissen aneignen, achtsam sind, unsere Umwelt und unseren Körper wahrnehmen sowie unsere Energie lenken. Ich will in meinen Kursen mit dem hartnäckigen Missverständnis aufräumen, man müsse für Yoga eine bestimmte Figur, Leggings oder Yogamatte haben. Viel wichtiger ist die Körperwahrnehmung und zu wissen, wie weit ich gehen kann oder eben nicht. Es sind gerade unsere vermeintlichen Schwächen, die wir mit Yoga in ein liebevolles Licht rücken können. Auch ich bin an vielen Abenden aus der Ausbildung gegangen, mit dem Gefühl „Das kriege ich doch nie hin“! Und so gestalte ich auch meinen Unterricht, mit liebevollen Hinweisen und aufmunternden Worten

 

 

Anne im Innenzeiten4.) Was bedeutet das Innenzeiten für dich?

Das Innenzeiten und Stephi kamen zu einer Zeit, in der ich gerade auf der Suche nach einem Raum für Yogakurse war. Wir sind eine große, liebenswerte Gemeinschaft geworden, die voneinander lernen und sich gegenseitig zu neuen Zielen anspornen. Der Austausch und der gemeinsame Weg verbinden uns. Ich bin glücklich, ein Teil davon sein zu dürfen!

5.) Gibt es etwas, was du unseren Lesern mit auf den Weg geben möchtest?

„Sei Du Selbst!“ – dies hat mir mein Ich auf der Yogamatte 2016 mitgegeben und so gestalte ich auch meinen Unterricht. Alles braucht seine Zeit und Vertrauen ist eine Grundvoraussetzung, auch wenn wir das immer mal wieder verlieren. Geh los und lebe dein Leben, verwirkliche deine Träume und denke an DICH! Ein gesunder Egoismus ist im Leben wichtig und dies bedeutet auch mal nein zu sagen. Es gibt mehr, als wir sehen und alles hat einen Grund. Das Leben ist schön und will dir nie etwas Böses…

 

Namasté
Anne