Ich erlaube mir gegen den Strom zu schwimmen

Ich erlaube mir gegen den Strom zu schwimmen

Ich freue mich, das Mantra der Woche heute als Gastbeitrag zu verfassen und wünsche dir viel Spaß beim Lesen. Deine Ira

„Wir atmen. Wir gehen. Wir arbeiten. Aber erkennen wir, statt nur zu sehen?
Vieles an uns funktioniert einfach, entweder auf natürliche Weise oder durch andere verschiedene Einflüsse. Doch wer besitzt heutzutage den Mut, über diese Funktionalität zu blicken, Grenzen zu überschreiten und anders zu sein, als die breite Masse? Letztenendes entstehen Wege dadurch, dass man sie geht. Alle sagten, gewisse Dinge gingen einfach nicht, bis jemand kam, der von diesem Gerede nichts wusste und es einfach tat.

So ging es auch mir: Ich stand vor meinem heißbeliebten Auto, das ein wirtschaftlicher Totalschaden war. Der einfachste Weg wäre es wohl gewesen, es zu verkaufen. Aber ich wollte mein Auto reparieren und es wieder fahren. Alle belächelten meine Entscheidung, als völlig fachfremde Frau (!) am Motor herumzuschrauben. Dann erinnerte ich mich an meinen Papa, der den Traum vom Segeln hatte und sich einfach selbst ein großes Segelboot baute. Er arbeitete mit viel Herzblut bis er wirklich irgendwann an der Reling stand und das Salz auf seiner Haut spürte. So begann ich dieses Abenteuer und als nach einer Menge Schweiß, Blut und Zeit der Motor das erste Mal aufheulte, ging ich in die Knie, überfallen von Tränen und war zutiefst dankbar, dass ich den Mut hatte, diesen Schritt zu gehen. Mein Herz raste ebenso wie dieser Motor und mir wurde ein Moment geschenkt, den ich wohl nie vergessen werde. Ich habe gelernt, dass ich alles schaffen kann, wenn ich es von Herzen will, egal, was andere denken oder welche Klischees es gibt. Ich wurde inspiriert, Mut zu haben. Danke Papa.

So möchte ich auch dich inspirieren, dass du den Mut findest, du selbst zu sein, mal etwas zu tun, dass möglicherweise gegen den breiten Strom ist und dich vollkommen erfüllt. Sei mutig, sei bunt, sei du selbst!

Herzlichst. Deine Ira“