Ich erlaube mir mein Herz zu öffnen

Ich erlaube mir mein Herz zu öffnen

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich bekomme die besten Eingebungen und Ideen unter der Dusche. Es ist schon ein bisschen witzig, dass sich gerade dort der spirituellste Ort in meiner Wohnung befindet. Ich summe, singe, bin einfach nur mal ganz bei mir und lasse alles Schwere mit dem Wasser fortfließen. Vielleicht liegt es daran, so frei und gelöst zu sein, aber oft ist es genau diese Zeit am Morgen, in der mir sanfte Botschaften in den Sinn kommen.

So auch heute: Ganz plötzlich waren die Worte bei mir: „Ich begrüße dich Fülle, ich begrüße dich Liebe, ich begrüße dich Reichtum!“ (Die Angst war auch da. Sie hat gefragt, ob ich jetzt den Verstand verliere und ich habe sie ebenfalls begrüßt. )

So trage ich also schon den ganzen Tag eine kleine Einladung mit mir herum: Fülle, Liebe, Reichtum. Das ist wie ein eigenes kleines Mantra. Und doch ist das Mantra der Woche „Ich erlaube mir, mein Herz zu öffnen“. Ich hab nämlich gelernt, wenn mein Herz verschlossen ist, aus Angst verletzt zu werden, aus Angst zu scheitern, aus Angst vor Ablehnung, dann kann ich nicht gut gucken. Wenn dann Fülle, Liebe und Reichtum in mein Leben kommen wollen, schau ich mitunter gerade gar nicht so genau hin.

Ein kleines Beispiel. Ich wusste zu Anfang wirklich nicht damit umzugehen, dass so viele Menschen das Innenzeiten lieben. Diese Liebe führte dazu, dass sie so gerne Teil des Projektes sein wollten, sie kamen mit Ideen, mit Geschenken, mit so viel Achtsamkeit und Freude. Konnte ich all das wirklich annehmen? Hätte ich nicht in irgendeiner Form etwas zurückgeben müssen? Eine Quittung ausstellen, eine Essenseinladung oder oder oder? Beinahe hätte ich mein Herz aus Angst verschlossen, aus Angst, all dieser Liebe nicht gerecht werden zu können. Wie oft habe ich gedacht: Ich kann das doch nicht annehmen. Dabei ist es doch genau diese Fülle nach der ich mich so sehr gesehnt habe. Die gemeinsame Freude, die gegenseitige Achtung und eine tief empfundene Dankbarkeit.

Vielleicht klingt es etwas pathetisch und ich werde doch noch „Guru Stephie“, wie es meine liebe Vivien heute so lustig formuliert hat, aber steht eurem Wachstum nicht selbst im Weg. Lasst Angst, Stolz oder Erziehung nicht euer Herz verschlossen halten, wenn die Welt euch beschenken möchte. Also, das Mantra der Woche lautet: Ich erlaube mir, mein Herz zu öffnen. Auf die Plätze, fertig, LOS!

 

Herzlichst,

eure Stephie