Ich erlaube mir zu lieben

Ich erlaube mir zu lieben

Ich erlaube mir zu lieben

Die Liebe ist beängstigend. Sie ist so oft viel zu groß, viel zu intensiv, viel zu viel alles. Sie macht uns verletzlich, weich und angreifbar. Die Liebe ist beängstigend. Die Liebe ist groß. Sie macht uns weit und frei, öffnet unser Herz, öffnet unsere Seele. Durch ihr Wirken wird unser Leben ein kleines bisschen unberechenbarer. Die Liebe ist groß.

Manchmal entscheidet das Leben für mich. Ich verliebe mich schneller, als mein Kopf entscheiden kann, dass es bestimmt unangebracht wäre und mir all die Dinge aufzählt, die gegen diese Liebe sprechen. Und schon liebe ich einen Menschen, ein Tier, eine Tätigkeit, einen Ort oder eine Idee. Ob diese Liebe brennt wie ein Strohfeuer oder ob die Flammen länger verweilen, entscheidet sich erst später. Fürs erste steh ich in Flammen – bin von Kopf bis Fuß aus Feuer.

Warum fürchte ich mich so sehr vor diesem Zustand und sehne ihn gleichzeitig so sehr herbei? Was hindert mich ungehemmt mein Herz zu öffnen und einfach zu sein? Erfahrungen, Prägungen, Erwartungen? Vielleicht von allem ein bisschen. Das Wort „verlieben“ hat diese sonderbare kleine Vorsilbe „ver“. Im Alltag steht dieses „ver“ einfach zu oft vor negativ gefärbten Worten verboten, verkehrt, verlogen, verlegt, verschwunden … Wenn ich dann sage „Ich habe mich verliebt.“, klingt das für mich, als wäre etwas daran nicht richtig. Und dass, obwohl es sich manchmal so richtig anfühlt. Warum sollen wir uns nicht also dem hingeben dürfen, wenn wir merken, dass es uns gut tut? Liebe zu geben ist oft schwerer, als sie anzunehmen. Wir neigen dazu, uns aufgrund unserer Ängste zu verschließen, wo wir uns doch zu gern öffnen würden.

Ich möchte dich mit dem Mantra dieser Woche ermutigen, aus tiefstem Herzen zu lieben und bereit zu sein, deine Gefühle zuzulassen. Sei dankbar für die Liebe, die dich erfüllt und glücklich macht. Liebe dein Leben und dich selbst und trage dies in die Welt.

Es grüßen dich herzlichst Stephie und Ira