Ich lade Fülle in mein Leben ein

Ich lade Fülle in mein Leben ein

Das, ihr Lieben, ist genau mein Thema in den letzten Tagen. Ich möchte mir den Rest des Jahres Zeit nehmen, um ganz bewusst und zutiefst dankbar die Fülle in mein Leben einzuladen. Mögen alle Bereiche meines und eures Lebens überfließen, mögen wir uns erlauben ganz und gar erfüllt zu sein. Und damit meine ich so viele, scheinbar ganz unterschiedliche Bereiche in unserem Leben.

Die finanzielle Fülle ist wohl die, die uns am meisten umtreibt. Ich lese gerade momentan in den sozialen Netzwerken immer mehr Angebote, die euch helfen möchte, diese Fülle zu erlangen. Ich glaube, dass sie verknüpft ist mit einem ganz existenziellen Thema. Wie viele von euch, haben sich einmal ganz bewusst gesagt: ich habe es verdient, mehr Geld zu haben, als ich ausgebe? Hört sich erstmal komisch an oder? Wir sind es so gewohnt, dass es fließt und oft gerade so reicht. Wir sind es gewohnt achtsam zu horten, zu sparen, zurückzuhalten. Wir sind unsere Eltern gewohnt, mahnend oder verschwendend. Wir sind Geld als Zahlungsmittel gewohnt. Wenn wir also auf die Fülle vertrauen, heißt es loslassen, aufhören zu rechnen. Jede Rechnung dankbar entgegennehmen und uns darüber freuen, dass wir jemanden etwas Fülle geben dürfen.

Dann können wir erfüllt sein von den Dingen, die wir tun. Unser täglicher Job, Hobbys, ehrenamtliche Aufgaben, all das kann uns erfüllen. Am allermeisten, wenn es unserem Seelenweg entspricht und auch dazu gibt es unzählige Angebote. „Finde deine Berufung“ – ein wichtiges Thema. Suchst du sie schon? Ein wenig hängt es davon ab, was wir für Menschentypen sind. Leben wir lieber frei und ungebunden mit allen Konsequenzen oder brauchen wir ein sicheres Umfeld, dass uns trägt und schützt, mit allen Konsequenzen. Schaut mal ehrlich in euch hinein und scheut euch nicht davor JA zu sagen. Bei all dem Hype um eigene Wege, vielleicht erfüllt es euch am meisten den Weg eines anderen mitzugehen.

Fülle geben uns auch die Begegnungen und Beziehungen zu anderen Menschen (und Tieren). Wo ist unser ganz individuelles Maß? Wo brauchen wie Zeit für uns, wo brauchen wir Zeit mit anderen? Wieviel Nähe können wir zulassen? Wie nah können wir sein? Sind wir wirklich zugewandt oder verschließen wir einen wichtigen Teil von uns stetig vor anderen?

Dieses Jahr habe ich für mich erkannt, dass mein Gefühl von erfüllt sein, an mir selbst liegt und es hat etwas damit zu tun, was ich ganz zu Anfang erwähnt habe: Dankbarkeit. Niemand anders, kann dafür sorgen, dass das Mangelgefühl, was sich manchmal in mein Inneres schleicht gefüllt wird, aber wenn ich in diesen Moment innehalte, atme und dankbar bin für alles, was bereits in meinem Leben blüht, dann kann ich es selbst heilen.
Laden wir zutiefst dankbar für alles Gute und Bunte in unserem Leben, die Fülle ein.

Herzlich,
eure Stephie