Ich lasse mein Licht scheinen

Ich lasse mein Licht scheinen

Vor ein paar Tagen hat mir jemand erzählt, dass es ein Kinderbuch über einen Regenbogenfisch gibt. In der Erzählung hat dieser Fisch schillernd bunte, wunderschöne Schuppen. Doch alle anderen Fische im Meer meiden ihn, so dass er sich am Ende seine Schuppen einzeln herausreißt, um jedem anderen Fisch etwas von seiner Schönheit und Einzigartigkeit abzugeben. So sind am Ende alle Fische gleich.
Geht es uns nicht auch ab und an so, dass wir unser eigenes Licht dimmen, damit die anderen genauso hell scheinen wie wir? Wahrscheinlich dimmen sie selbst ihre Lichter. Dürfen wir nur Einzigartig sein, wenn alle anderen es auch sind?
Wahrscheinlich liegt es daran, wie wir uns im eigenen Umfeld wahrnehmen. Wenn wir unsere Freude und unsere Seele nach außen strahlen lassen, dann lassen wir andere daran teilhaben und das ist großartig. Bedenken wir allein die Tatsache, dass Glück das einzige ist, was sich vermehrt, wenn man es teilt. Doch dürfen wir dabei nie vergessen, immer einen Teil dieses Glücks zu behalten. Wenn du merkst, dass andere dein Strahlen, dein Licht nicht annehmen können, so lasse dich nicht beirren. Das, was du ausstrahlst, ziehst du auch an. So werden deine Mitmenschen dein Licht lieben lernen, wenn sie ihr eigenes wiederfinden. Und genau deswegen solltest du niemals deine Einzigartigkeit, dein Strahlen, dein Licht, dein Ich abgeben.

Hab eine schillernd leuchtende Woche mit vielen Menschen, die alle eine eigene großartige Farbe im Licht tragen. Herbstliche und herzliche Grüße senden dir Stephie und Ira aus dem Innenzeiten.