Ich vergebe mir selbst

Ich vergebe mir selbst

Da sind wir nun, das Jahr neigt zu so langsam dem Ende zu. War es für euch auch so ein wildes Jahr? Ich zumindest durfte wachsen, mich entfalten, Herausforderungen annehmen und Dinge erleben, die ich Ende letzten Jahres nicht einmal geahnt habe.
Dieses Jahr war ganz im Zeichen der Selbstvergebung. Es hat mich mehrfach nachdrücklich gebeten, aufgefordert, manchmal sogar gezwungen meine Vergangenheit loszulassen und immer mehr im hier und jetzt anzukommen. Was tut mir wirklich gut? Was will ich wirklich tun? Welche alten Wunden darf ich heilen lassen? Welche Erinnerungen einfach loslassen?
Wenn man sich nach und nach all diesen Fragen stellt, kommt man an einem Punkt, wo man fast in Selbstvorwürfen versinken möchte. Warum hab ich in diesem Moment nicht zu mir gestanden? Warum hab ich das mit mir gemacht? Warum war mir nicht klar, dass das nicht mein Weg ist? Genau hier ist es dann wichtig inne zu halten, tief durchzuatmen, den Schmerz zuzulassen und sich selbst zu vergeben. Ich habe gelernt: ich möchte nicht mehr als der Mensch von heute, mit all meinen Erfahrungen von heute, meine Vergangenheit bewerten. Damals wusste ich all das noch nicht und ich konnte es nur lernen, indem ich diese Wege gegangen bin.
Gestern wurde mir ganz unvermittelt etwas geschrieben, dass noch nachwirkt: „Wenn du weißt, welche Auswirkungen du haben möchtest, kannst du die entsprechenden Ursachen dafür setzen. Wir leben zu häufig in der Vergangenheit oder in der zu weit entfernten Zukunft. Wir können nur im hier und jetzt SEIN.“.
Also, ihr wundervollen Menschen, ich habe einen Wunsch. Lasst uns gemeinsam Heilung in die Vergangenheit bringen und anfangen GANZ zu werden im Heute.

Herzlich,
eure Stephie